[Comics]Wahnvorstellungen

MusingsIch hab ja immer noch den wahnwitzigen Wunsch mich durch die komplette Comic-Historie der beiden großen Superheldenverlage (Marvel und DC) durchzulesen. Eine kurze Kalkulation hat ergeben, dass ich bei einem täglichen Lesekonsum von 15 Comics am Tag dieses Ziel sogar noch innerhalb meiner Lebenszeit, sprich in den nächsten 35 Jahren erreichen könnte (vorausgesetzt ich werde 80 Jahre alt), und da wären dann sogar schon die Ausgaben dabei, die voraussichtlich in dieser Zeit neu erscheinen werden.

Auf der Seite Marvels ist das dank meines Marvel Unlimited Abos sogar auf recht kostengünstige Weise möglich, ohne dabei meine Finanzen zu übersteigen, von daher macht es durchaus Sinn meinen Fokus auf diesen Verlag zu legen. Andererseits bin ich (abgesehen von den X-Men) eher ein Fan der Charaktere aus dem Hause DC, von daher geht es mir gegen den Strich die links liegen zu lassen. Also mal schauen.

Die andere Geschichte ist natürlich (und ich bleib jetzt mal auf der Marvel-Seite) die Frage, wo ich damit anfangen soll. Ganz am Anfang (mit Fantastic Four #1 von 1961) hätte natürlich seinen Reiz, bringt aber das Problem mit sich, dass ich dann von aktuellen Entwicklungen so gar nichts mitbekommen würde. Andererseits versteht man bei aktuellen Ausgaben oft bestimmte Details nur, wenn man die Vorgeschichte kennt, und das hat bei mir bisher noch jedes Mal dazu geführt, dass ich immer weiter in die Vergangenheit zurückgegangen bin, weil das auch bei den älteren Ausgaben der Fall ist. Damit landet man dann irgendwann im Nirgendwo und verliert den Faden, dem man initial eigentlich folgte.

Also plane ich 3-gleisig: ganz von Anfang an, parallel dazu ausgehend von der Avengers: Disassembled Storyline, die das Zeitalter der großen Crossover-Events einleitete und gleichzeitig noch mit den aktuell bei Marvel Unlimited erscheinenden Serien. Ich vermute, dass ich es wieder nicht schaffen werde, den Plan konsistent einzuhalten, aber immerhin hab ich so drei Fixpunkte, die mir im Falle des Falles bei der Reorientierung helfen sollten. Für den Blog bedeutet das (hoffentlich) einen recht steten Zufluss an comic-bezogenen Posts, wobei das eher in Form von Kurzkommentaren zu den gerade gelesenen Ausgaben erfolgen wird, bei ausgewählten neueren aber vielleicht auch in ausführlicheren Rezensionen, zumal diese ja auch in etwa mit den deutschen Neuveröffentlichungen bei Panini zusammenfallen.

Ach ja, und 15 Hefte pro Tag? Schaff ich nie im Leben, aber der Weg ist ja bekanntermaßen das Ziel.

P.S. Und natürlich hab ich schon eine Menge Comics gelesen, die rechne ich aber nicht ab, weil ich die wahrscheinlich eh nochmals lesen werde.

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