
Es ist schon wieder mehr als ein Jahr her, dass ich einen Eintrag für meine Welten geschrieben habe. War so eigentlich nicht geplant und hatte, wie ich inzwischen herausgefunden habe, wohl auch gesundheitliche Gründe, da ich das aber wieder ganz gut im Griff und auch die nötige Zeit und Lust habe, gibt es eigentlich keine gute Ausrede, nicht wieder verstärkt mit dem Medium Blog zu arbeiten, zumal moderne Medienformen so gar nicht meins sind.
Eines der Probleme, dass ich allerdings immer noch habe, ist dass ich eigentlich gerne viel mehr mit dem Blog anstellen würde, als es meine Zeit erlaubt. So richtig entscheiden, worauf ich den Fokus legen sollte, kann ich mich allerdings auch nicht, die folgende Liste sollte also weniger als Versprechen denn als Ideensammlung für mich selbst verstanden werden. Nicht alles davon wird notwendigerweise im Rahmen dieses Blogs stattfinden, sollte aber immer mal wieder einen Post abwerfen können. Und das meiste ist auch nicht wirklich neu, sondern fand sich schon in alten „Yay, ich fang wieder an zu bloggen“-Posts.
Eines aber noch vorweg: Ich bin ja immer mal wieder zwischen Englisch und Deutsch hin- und hergesprungen, weil ich mich nie so ganz entscheiden konnte, für welche Community ich eigentlich schreibe. Vorerst habe ich mich jetzt für die deutsche Sprache entschieden, weil es mir damit hoffentlich leichter fallen wird, wieder in einen regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus zu kommen. Das kann sich aber, je nach Entwicklung des Blogs, auch noch mal ändern, bzw. kann es sein, dass ich bestimmte Dinge dann doch eher auf Englisch präsentiere, damit ich sie nicht zweimal schreiben/übersetzen muss. Damit aber zu den Ideen, die mir im Kopf herumspuken:
1. Tetheril: Darüber habe ich ja schon den einen oder anderen Artikel verfasst, hänge aber immer noch arg hinterher, das ganze auch zu Papier zu bringen. Ich hab grad keine Ahnung, ob ich dazu schon mal was geschrieben habe, aber ich hab seit längerem einen Account bei World Anvil, und hab eigentlich vor, die vielen verschiedenen Prompts auszuarbeiten, die sich bei ihren verschiedenen Challenges über die Jahre hinweg angesammelt haben. Allerdings schreibe ich dort auf Englisch, müsste es also für den Blog hier übersetzen (siehe oben).
2. Vergessene Reiche: Da meine Heimrunde eher unregelmäßig stattfindet, möchte ich mich wieder stärker im PbP (Play-by-Post) auf den Paizo-Foren engagieren. Das Ganze auf Basis von Pathfinder 2nd und den Vergessenen Reichen der Dritten Edition. Zu dem Zweck will ich zumindest einige der settingspezifischen Charakteroptionen nach PF2 adaptieren, und auch da ist die Ausgangssprache eher Englisch, weil auch meine Spieler eher englische Muttersprachler sein werden. Könnte aber natürlich auch für die hiesige Comm interessant sein.
3. Monster und Regelelemente: Es gibt zwei Blogs auf tumblr, die ich immer besonders gerne gelesen habe: Einmal der Creature Codex, zum zweiten die Daily Character Option. Während der Codex ein riesiges Sammelsurium an Monstern anbot, die aus verschiedensten Quellen nach PF1 konvertiert oder neu geschrieben waren, analysierte der 2. vor allem die verschiedenen Regelelementen der 1. Edition, und, davon ausgehend, entwickelte verschiedene Plot Hooks, die man gerne als Inspiration fürs eigene Spiel verwenden konnte. Das wäre z.B. etwas, was ich sehr gerne hier für PF2 übernehmen würde. (es gab mit Daily Planescape noch einen dritten tollen tumblr-Blog, der scheint aber ziemlich tot zu sein).
4. Encounter- und Adventureideen: Ich hab ja ständig beim Lesen irgendwelche Ideen, die ich meist gar nicht erst notiere und prompt auch wieder vergesse. Vorausgesetzt, ich finde ein geeignetes Format, könnte ich mir durchaus vorstellen, das hier auf den Blog zu setzen.
5. Rezensionen: möchte ich auch wieder verstärkt anbieten, speziell für PF2, aber ich hab auch noch einen riesigen Backlog an PF1-Produkten, die ich zum großen Teil zwar bezahlt, aber noch gar nicht gelesen habe. Da liegt aber mein Fokus zunächst klar auf der Zweiten Edition.
6. Rezensionen Romane und Musik: Da ginge es hauptsächlich um Sachen, die ich persönlich empfehlens-, hörens- oder lesenswert finde. Vielleicht auch Filme- und Serien, aber das eher als Nachgedanke. In der Hauptsache geht es mir dabei vor allem darum, mich selbst noch mal mehr zum Lesen von Romanen zu zwingen, aber in Zeiten, in denen die Geschäfte fast ausschließlich Spiegel-Bestseller, Twilight-Kopien und Popgedöns anbieten, können die Autoren und kleineren Bands jede Unterstützung gut gebrauchen (und in der Metal-Szene ist fast jede Band eine kleinere Band).
7. Dragon Magazine und Dungeon Magazine: Auch das eine uralte Idee, mit der ich den Blog ursprünglich sogar mal begonnen habe. Hab ich zumindest im Kopf immer noch nicht aufgegeben, also kommt das mit auf die Liste.
8. Comics: die lese ich schneller, als ich drüber schreiben kann, aber ab und an mal könnte auch darüber was kommen. Da die aber auch schneller erscheinen, als ich sie lesen kann, wird sich das wohl in Grenzen halten. Vermutlich jedenfalls.
9. Alles aus der Kategorie: Hab ich gerade vergessen. Spontan fallen mir da Kommentare zum aktuellen politischen Geschehen ein, allerdings bin ich da bisher vor zurückgeschreckt und weiß nicht, ob ich dafür nicht zu streitlustig bin.
Wie gesagt, alles nur Ideen und für einen Einzelkämpfer auch schwerlich im Rahmen eines Blogs umzusetzen. Aber wenigstens hab ich mich selbst wieder mal auf den laufenden Stand gebracht.
Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes machen, musste aber unbedingt noch schnell meinen Blog-Feed durchschauen und bin dabei an
Mein Verhältnis zu Marvels ikonischer Frauenheldin ist zugegebenermaßen nicht ganz frei von Störungen. Ich hab Carol Danvers eigentlich erst im Rahmen von Kelly Sue DeConnicks Run kennen- und schätzen gelernt, und auch die Miniserien mit Kelly Thompson als Co- bzw. Alleinautorin wirklich genossen. An der Spitze von Alpha Flight begann sie aber schon ein wenig, mir auf den Senkel zu gehen und mit ihrer Haltung während der Civil War II-Krise war der Charakter für mich eigentlich verbrannt. Dazu kam, dass ihr Charakter mehr und mehr von einem toxischen Feminismus geprägt schien, der sie mir mehr und mehr unsympathisch und damit nahezu der einzigen weiblichen Heldin machte, die ich nicht ausstehen konnte.
Es ist eine ganze Weile her, dass ich über das Setting in meinem Kopf geschrieben habe, und wenn ich ehrlich bin, habe ich in dieser Zeit auch nicht wirklich daran gearbeitet. Und eigentlich sollte auch dieser Eintrag nicht um Tetheril gehen. Vielmehr bin ich gestern beim Durchstöbern der von mir abonnierten Blogs auf die Frage gestoßen, wie ich zum Thema Schusswaffen im Fantasy-Rollenspiel stehe. Was mich ein bissl ins Grübeln gebracht hat, weil ich zu dem Thema eine für mich selbst etwas merkwürdige Haltung habe. Persönlich brauch ich Schusswaffen nämlich so gar nicht in meiner Fantasy, zumindest, wenn es um Fantasyliteratur geht. Ich müsste jetzt lügen, aber mir fällt gerade so gar kein Fantasyroman ein, der mir so richtig gut gefallen UND der Schusswaffen enthalten hat. Offensichtlich trenne ich da sehr stark zwischen Fantasy und anderen Genres, in denen Schusswaffen natürlich durchaus vorkommen (dürfen).
Miles Morales ist wohl der inzwischen bekannteste der neuen Garde junger Superhelden, die Marvel unter anderem auch deswegen entwickelte, um für mehr Diversität in ihrem Superheldenroster zu sorgen. Ursprünglich der Nachfolger des im Ultimate-Universum verstorbenen Peter Parker, erfreute sich der junge Afro-Latino sehr schnell großer Beliebtheit und wurde folgerichtig im Zuge der Universenvereinigenden Secret Wars Storyline ins neue Hauptuniversum gerettet. Ich kenne ihn persönlich nur aus seinen Anfängen und später Teilen der Champions-Reihe, bin also nicht über seine jüngere Entwicklung auf dem Laufenden. Der Neustart der Serie, deren erste 6 Romane seit Anfang Dezember im Sammelband „
Nachdem sich DC mit ihrer Neuinterpretation des DC Universums im Rahmen ihrer „The new 52“-Initiative (auf Deutsch einfach: Das neue DC Universum) doch sehr starker Kritik ausgesetzt war (wie üblich bei Kontinuitätsbrüchen), besann man sich schnell eines Besseren und startete mit „Rebirth“ im Mai 2016 einfach nochmal von Neuem, diesmal mit dem Ziel, an den Status Quo vor dem Flashpoint-Event anzuknüpfen, der die Neue 52 seinerzeits eingeleitet hatte. Das ist jetzt auch schon wieder 3 Jahre her (bzw. 2 Jahre für die Leser der deutschen Ausgaben) aber dennoch ein guter Zeitpunkt, um wieder in die Serien einzusteigen, ohne allzuviel Vorwissen zu benötigen.